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GESUNDE FUSS UND NAGEL: FREI VON FUSSPILZ UND NAGELPILZ

Nagelpilz wird als eine örtliche Infektion des Nagels oder des Nagelbetts definiert, die durch Pilzsporen hervorgerufen wird,  in Form von Hefepilz oder Schimmelpilz.

Ihr Auftreten führt zu einer Verformung der Nagelform, wobei es zu einer Verdickung kommt, worunter sich ein weißer Staub ansammelt.

Aus einer britischen Studie kam hervor, dass die Häufigkeit von Nagelpilz mit fortschreitendem Alter zunimmt. In den Altersgruppen 16-34 lag die Häufigkeitsquote bei 1.3%, gegenüber von 4.7% bei ab 55 Jährigen. Nagelpilz kann mit der stellenweisen Schwächung des Nagels einhergehen, ebenso nach einer körperlichen Verletzung.

Um eine Ausbreitung zu vermeiden und den Nagelpilz zu bewältigen, muss man sich zu einer stetigen Behandlung über einen Zeitraum von 3 bis zu 18 Monaten verpflichten.

Ein Behandlungserfolg ist von der Ausdauer des Patienten abhängig. Heutzutage schreiben gewöhnliche Behandlungsmethoden antibiotische Salben vor (Daktarin, Canesten, u.a.) sowie die Einnahme von Stoffen wie Griseofulvin oder Terbinafin (Lemisil). Die Einnahme solcher Antibiotika ist desöfteren mit einem Risiko für die Leber sowie mit anderen Nebenwirkungen verbunden.

Heutzutage ist die Behandlung von Nagelpilz mithilfe von Teebaumöl üblich, indem der betroffene Nagel damit eingerieben wird. Jedoch ist solch eine Behandlung mangelhaft bei Fällen von tief sitzendem Nagelpilz.

Wir haben herausgefunden, dass ein Vorteil bei der äueren Anwendung mit Ölmischungen besteht, die u.a. ätherische Öle aus phenolreichen Pflanzen enthalten (wie Thymiansorten, Oregano, Nelke und Zimt). Die Mischungen die solche Öle enthalten haben sich sowohl als fähig erwiesen, die Hornschicht des Nagels zu durchdringen, als auch in ihrer Wirksamkeit bei der Beseitigung von Pilz. Ebenso findet in solchen Mischungen eine kombinierte Aktivität vieler Inhaltsstoffe gemeinsam statt im Gegensatz zu einem einzigen chemischen Stoff wie er in den Antibiotika enthaltenden Medikamenten vorkommt.

Gelegentlich entwickelt sich Nagelpilz in Folge einer Komplikation von Hautpilz (zum Beispiel die Art Trichophyton rubrum,  die sowohl Fuß- und Zehpilz  als auch Nagelpilz bildet). Um auch eine Ausbreitung des Pilz auf die benachbarten Nägel zu vermeiden, empfiehlt sich eine kombinierte Behandlung mit dem Nagellack und Mazorcreme.

Die Behandlung um die Haut herum ist ebenso für die Bildung eines schützenden Fettfilms von Bedeutung, da die gegen Pilz wirksamen Öle die Haut anzugreifen drohen und zu einer Rötung, zu Brennen und manchmal sogar zu Bläschen (bei 1% der Patienten im Alter von 18-70 Jahren) führen können.

Die Behandlung mit einer Antipilz-Salbe um die Nägel herum ist auch wirksam bei einer Hautentzündung, die manchmal in Folge von Nagelpilz entstehen kann.

Bei Fällen in denen die Ölzusammensetzung zu aggressiv ist (und bei den Altersgruppen 70 und älter), kann man auf eine alternative Zusammensetzung umsteigen, die eher auf Pflanzen wie Kampfer,  Dost und Lavendel basiert.

Kandida ist eine der Ursachen für Nagelpilz. Dies ist eine Art Hefepilz, die in den Gedärmen vorkommt zusammen mit vielen Mikroorganismen die bei der Zersetzung und Aufnahme von Nahrung behilflich sind.

Eine hefefördernde Nahrung (wie Zucker und Weißmehl) sowie eine Einnahme von Stoffen, die den guten Bakterien in den Gedärmen schaden (wie durch Schlucken eingenommene Antibiotika), können zu einer verstärkten Bildung der Darmkandida führen, das sowohl eine Pilzbildung an verschiedenen Körperteilen sowie weitere Symptome wie Müdigkeit zur Folge hat.

Demnach kann eine Umstellung auf eine bessere Ernährung; die Einnahme des Entgiftungstees  als auch probiotischen Bakterien wie Acidofilus als eine vervollständigende Behandlung betrachtet werden.

Im Falle eines länger bestehenden Nagelpilz kann das Feilen des Nagels ein schnelleres Einziehen des pflanzlichen Präparates bewirken. Ebenso ist es empfehlenswert, die Schuhe mit dem Spray zur Flächenweisen Desinfektion zu desinfizieren um eine wiederholte Ansteckung zu vermeiden.

Der Nagel ist ein toter Körperteil, deshalb erscheint das Abtöten des Pilzes nicht als eine Rückführung zum vorherigen Zustand des Nagels. Demgegenüber ist innerhalb von zwei bis drei Tagen seit Beginn der Behandlung eine Erleichterung zu verspüren (Beendung des Juckreizes u.ä.).

Die Heilung wird einzig und allein von der Nagelwurzel aus sichtbar, indem dort das Wachsen von gesundem Nagel zu beobachten ist.

Ebenso ist eine Veränderung der Nagelschattierung in Folge des abgetöteten Pilz zu sehen (der zuvor einen weißen Staub gebildet hatte).

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