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SELBSTHEILUNGSPROZESSE ANREGEN

Mit den Pflanzen des Heiligen Landes und den Mineralien des Toten Meeres

  

Eine praktische Anleitung zur Behandlung von Haut- und Haarproblemen, Gelenken, Atemwegen, Diabetes und mehr, die eine den individuellen gesundheitlichen Neigungen angepasste Ernährung beinhaltet
von: Dr. Amir Kitron

Was ist Selbstheilung?

Unser Körper besitzt ein beträchtliches Potenzial zur Selbstheilung. Hierzu einige Beispiele: In dem Zustand der  Selbstregulation, auch Homeostase genannt, werden sowohl Temperatur, Glukosewerte im Blut, als auch stabile Darmaktivitäten vom Körper selbst geregelt.

Sobald Bakterien oder Viren den Körper angreifen, kommt der Körper meistens alleine damit zurecht, mithilfe selbst hergestellter Antikörper, die normalerweise keine Nebenwirkungen zur Folge haben.

Sobald die Haut von Kratzern oder Schnitten betroffen ist, verhindert der Körper sofort jeglichen Blutverlust, indem er die Blutgerinnung veranlasst. Es kommt zur Narbenbildung aus Kollagen.  Anschließend wird durch Kollagenase die Narbe abgebaut und das Hautgewebe regeneriert.

Sobald ein Knochen bricht, setzt der Arzt ihn lediglich zurück an die richtige Stelle – für den Rest der Regeneration sorgt letztendlich der Körper.

Warum erkranken wir dann?

Manchmal ist unser Immunsystem nicht stark genug, um Bakterien oder aggressive Viren zu bekämpfen. In anderen Fällen ist es der Körper oder Teile des Körpers selbst, die die körpereigenen Systeme angreifen. Hierzu ein paar Beispiele: Bei Diabetes Typ 2 reagieren die Körperzellen nicht mehr auf Insulin wie zuvor, wodurch sich deren Fähigkeit zur Glukoseaufnahme dementsprechend versmindert.

Bei allen autoimmunen Erkrankungen greift das Immunsystem Teile des Körpers an: Die Haut (Schuppenflechte, Atopisches  Ekzem, Lichen ruber planus - Knötchenflechte, Pemphigus vulgaris, Vitiligo), die Gelenke (Gelenkentzündungen), die Luftwege (Asthma, auto-immune Fibrosis-Probleme der Lungen), die Gedärme (Morbus Crohn, Kolitis) usw.

Bei allen Arten von Krebs beginnen sich spezifische Körperzellen zu vermehren, ohne dass dies vom Immunsystem verhindert werden kann.

Die Zurückgewinnung der körpereigenen Selbstheilungsfähigkeit

Wenn der Körper oder Teile dessen selbstzerstörerisch werden oder andere Körperteile angreifen, so ist die Anregung der körpereigenen Selbstheilungsfähigkeit die beste Strategie.  Diese therapeutische Herangehensweise kann somit einen Teil oder eine Kombination der folgenden Bestandteile enthalten:

a) Die Seele

In vielen Fällen bedeutet dies eine Änderung der Lebenseinstellung, Gebet, Meditation etc.

  •            Die Pflanzen der judäischen Wüste und die antike hebräische Medizin

Die Verwendung von Heilkräutern des Heiligen Landes ist eine alte Tradition, die in der ganzen antiken Welt bekannt war. Ihre Entdeckung und Verbreitung ist dem fundierten Wissen der Urväter auf diesem Gebiet zu verdanken, insbesondere was die Heilkräuter des Heiligen Landes betrifft, die einzigartige Heileigenschaften besitzen.

An der Grenze der Judäischen Wüste (neben dem Toten Meer) ist ein besonderes Phänomen zu beobachten, welches das Heilpotenzial der Pflanzen erhöht. Es handelt sich um den scharfen Übergang zwischen den relativ verregneten Bergen Hebrons, in denen Pflanzen der Mittelmeer-Region gedeihen bis hin zu der Region Ein Gedi, der warmen Steppe (neben dem Toten Meer), wodurch ein Zusammentreffen verschiedener Pflanzenbevölkerungen verursacht wird, welches sich gelegentlich besonders durch klimatisch bedingten Stress bestimmter Pflanzen bemerkbar macht. Die pflanzlichen Hormone und andere Zutaten, die von jenen Wüstengewächsen bereitgestellt werden, um mit den klimatischen Strapazen zurechtzukommen, sind aus therapeutischer Sicht zum Beispiel als Ersatz für Kortison nützlich.

Was ebenso die bergige, trockene Region im Süden des Hebronberges charakterisiert, sind die aromatischen Pflanzen der Gattung derLippenblütler  und der Korbblütler mit einer reichhaltigen chemischen Zusammensetzung, die ihnen eine Wirksamkeit gegen eine Reihe von Bakterien, Pilzen und Virern verleiht.

Eine Auflistung der erforschten regionalen Pflanzen, die zum landwirtschaftlichen Anbau akklimatisiert worden sind und deren Anwendung empfohlen wird, ist im Anhang A vorzufinden.

Die therapeutische Anleitung, die im Folgenden beschrieben wird, konzentriert sich fast vollständig auf eine äußere Anwendung (außer Entgiftungstee, Auszug aus Strohblume,  und Sprays für Hals- und Rachenraum), was im Widerspruch zu der modernen Auffassung steht, die häufig Medikamente zum Schlucken vorsieht. In den jüdischen Überlieferungen finden wir, dass man den Körper mit Öl einrieb und manche unserer Großmütter behandeln Kranke heute immer noch mit Ölmassagen, Arrack (Anisschnaps) usw.

Die äußerliche Herangehensweise ermöglicht in vielen Fällen einen direkten Zugang zu der zu behandelnden Stelle, ein schnelles Einziehen in die Blutbahn ohne Umweg über das Verdauungssystem, und aufgrund dessen die Einnahme einer geringeren Dosis.

  • Die Anwendung Pflanzlicher Inhaltsstoffe – zu Heilungszwecken

  • Bis vor 100 Jahren wurden die meisten Medikamente weltweit aus Pflanzen gewonnen. Auch heute noch wird die Pflanzenheilkunde wissenschaftlich eingehend erforscht. Vor 100 Jahren begann man damit, Medikamente aus chemischer Synthese herzustellen, die in vielen Fällen auf Molekülen basierten, die denen der Pflanzen ähnlich oder gar identisch sind. Warum?

  • Der Inhalt der Pflanzenstoffe variiert von Jahreszeit zu Jahreszeit, manchmal sogar von Stunde zu Stunde, wohingegen Wissenschaftler und Ärzte Stoffe mit festgelegter Zusammensetzung bevorzugen.

  •  Es ist kostengünstiger ist, Stoffe chemisch herzustellen als diese aus Pflanzen zu gewinnen, die zudem noch angebaut werden müssen.

  •  Die Medizinhersteller können ein hergestelltes Molekül als Patent anmelden, was ihnen ein 17 Jahre gültiges Ausschließlichkeitsrecht über das Medikament zuspricht. Deswegen lohnt es sich für sie, Millionen in das Testen der Medikamente zu investieren. Ein Patent über eine pflanzliche Anwendung kann weniger geschützt werden als ein Patent, das mit künstlichem, chemischem Stoff zu tun hat.

 

Wo liegt das Problem bei chemisch hergestellten Medikamenten?

Warum haben sich aggressive Bakterien in Krankenhäusern entwickeln können? Der Grund dafür ist, dass Bakterien innerhalb kurzer Zeit eine Resistenz gegenüber einer großen Anzahl an Stoffen entwickeln.

Demgegenüber wissen sich Pflanzen auf andere Weise zu schützen: Sie enthalten eine gering konzentrierte Mischung an Stoffen, wovon ein Teil

Lediglich die bakterielle Aktivität verlangsamt, ein Teil die bakterielle Vermehrung verhindert und ein weiterer Teil für die Zersetzung der äußeren Hülle der Bakterien zuständig ist. Die geringe Konzentration der Bestandteile ermöglicht es, Nebenwirkungen zu verringern.

Über die Rohstoffgewinnung

Eine ausführliche Beschreibungen über die Gewinnungsmethoden und deren Relevanz finden Sie im Anhang B.

  • Die generellen Grundsätze zur Festlegung der Produktformeln

Die Festlegung der Formeln stammt aus der Einhaltung folgender Grundsätze:

a) Kombination: Anwendung aromatischer Stoffe aus vollständigen Pflanzen. So wird die Möglichkeit gewährleistet, das vollständige Heilpotenzial der Pflanze nutzen zu können. Zum Beispiel wird die Wirkung des ätherischen Öls der Thymbra-Bergminze  (Bohnenkraut thymbra) erhöht, wenn ihm Phenole hinzugefügt werden, die in der Pflanze selbst enthalten sind. Diese Stoffe schützen die Fette vor Gärung und erhöhen ihre biologische Aktivität. Deshalb ermöglicht das Hinzugeben wasserlöslicher Stoffe eine Anwendung in geringeren Konzentrationen als Fette und vermindert Nebenwirkungen.

b) Anwendung einer Vielfalt an Fettsorten: Produkte die normalerweise aus mehr als zehn verschiedenen Pflanzen gewonnen werden, gewähren eine sehr beträchtliche Bandbreite an Wirkungen und erschweren eine langfristige Gewöhnung an das Medikament, ohne dass Bedarf aufkäme, die Dosierung zu erhöhen.

c) Vermeidung gefährlicher ätherischer Öle: wie aus Ruta chalepensis,

Salbei, Artemisia, Bergamotte usw. trotz deren medizinischer Wirksamkeit stellen sie langfristig eine Gefahr dar.

d) Grundsatz der Gegensätzlichkeit: Eine Veränderung des physiologischen Zustandes aufgrund irgendeines Stoffes führt zum Widerstand des Körpers um das vorherige Gleichgewicht zurückzürhalten. Diese Eigenschaft führt zu einer sofortigen Linderungserscheinung und einer stufenweisen Rückkehr zum Krankheitszustand. Die ätherischen Öle enthalten in ihrer vollständigen Zusammensetzung eine große Anzahl an wertvollen und manchmal auch entgegengesetzt wirkenden Stoffen. Dieses Phänomen haben wir bei der Herstellung unserer Produkte intensiviert. So enthält besipielsweise die Salbe zur Behandlung von Hämorrhoiden eine winzige Menge einer Pflanze, die geradezu für ihre Hämorrhoiden hervorrufende Eigenschaft bekannt ist.

Obwohl dies die Wirkung etwas verlangsamt, wird jedoch andererseits die Gegenwirkung des Körpers neutralisiert und somit eine um vieles langfristiger anhaltende Wirkung erzielt.

  • Allgemeine Bemerkungen

a) Die Präparate sind lichtgeschützt zu lagern, bei Temperaturen von 4-25 Grad Celsius. Die Produkte nicht belanglos öffnen, um deren Oxydierung zu vermeiden. Bei optimalen Bedingungen bleibt die Wirkung der auf Wasser basierenden Präparate um 1 ½ Jahre erhalten und die der auf Ölen basierenden Präparate um noch einen längeren Zeitraum (bis zu vier Jahren).

b) Die Präparate sind für jedermann ungiftig und jene, die nicht zum Schlucken sind, wurden dermatologisch getestet, wobei trotzdem bei der ersten Anwendung nur eine geringe Menge aufgetragen werden soll, um eine besondere Sensibilität auszuschließen. Bei Auftreten einer seltenen Reaktion (Kopfschmerz, langanhaltende Hautrötung, Übelkeit, Schwindel) muss die Behandlung abgebrochen werden.

4.1.  Wässrige Extrakte

Die Präparate sind aus Planzenextrakten unter Zusatz ätherischer Öle zusammengesetzt. Die Präparate enthalten Alkohol aus Traubengärung (zwischen 5-12% im Volumen), um die Fette mit der wässrigen Phase zu verschmelzen. Sie müssen vor der Anwendung gut vermischt werden.

4.2.  Extrakte in Olivenöl,  Palmenöl und anderen Ölen

Die Präparate bestehen aus pflanzlichen Extrakten in verschiedener Ölen unter Zusatz ätherischer Öle.

Harte Öle wie Palmöl können im Winter sehr verhärten und bilden manchmal Klumpen wie Honig. In diesem Fall kann es leicht in der Mikrowelle erwärmt werden. Bei hohen Temperaturen im Sommer können Salben flüssig werden und in diesem Fall wird eine Lagerung im Kühlschrank empfohlen. Unter kühlen Bedingungen sind alle Produkte länger haltbar.

 

Hautpflege

Chemikalien in Kosmetika – Bloß nicht!

Die als ”Creme” für Gesicht oder Körper bezeichnete Konsistenz wurde in den letzten hundert Jahren für viele Menschen zu einer Gewohnheit.

Diese Konsistenz ist uns Menschen angenehm, da sie ein wenig einer Verbindung aus Schweiß und hauteigenen Fetten ähnelt.

In der Natur jedoch ist diese Konsistenz nicht stabil, da sie eine Mischung von Wasser und Öl vorschreibt. Bakterien vermehren sich in einer Umgebung, die sowohl Wasser als auch organische Stoffe enthält, wohingegen es ihnen schwer fällt, in reinem Öl zu leben. Deshalb bleibt ein Bällchen Streichkäse lange frisch, wenn es in einem mit Öl aufgefülltem Einweckglas aufbewahrt wird, oder in reinem Wasser. Deshalb müssen den Cremes verschiedene Stoffe hinzugefügt werden, um deren Haltbarkeit zu gewährleisten.

Die Hersteller sind nicht dazu verpflichtet, die Namen der Inhaltsstoffe zu erläutern und die meisten Begriffe sind auf Englisch und Latein formuliert, dass ein Mensch sie kaum verstehen kann. Deshalb werden wir nun einige dieser Stoffe beschreiben:

PEG Polyethylen Glycol – Wird unter chemischen Prozessen aus giftigen Gasen hergestellt, kann winzige Mengen sehr giftiger Nebenerzeugnisse enthalten.

Lauric ether sulphate – Inhaltsstoff wässriger Lotionen, Shampoos usw.

Es wurden darin gelegentlich vorkommende Reste giftiger Dioxyne nachgewiesen.

Paraben, Butyl paraben Methyl paraben - dienen als  Konservierungsstoffe. Sie können zu Allergien führen und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut angreifen. Als Konservierungsstoffe sind sie über einen langen Zeitaum beständig, in Studien wurde nachgewiesen dass sie sich im Körper anhäufen.

BHA und BHT – Konservierungsstoffe, die bei hoher Dosierung Magenkrebs verursachen.

Inhalstsstoffe, die teilweise in Cremes vorzufinden sind: Butoxydiglicol oder Ethylene glycol ethyl ether oder Propylene Glycol Dimethyl ether-1 und ähnliche Stoffe, die als Lösemittel dienen, dringen um ein zehnfaches stärker in die Haut ein als die meisten Lösemittel. Einige reizen die Haut und andere neigen dazu, die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit zu schädigen.

Resorcinol – Farb- und Desinfizierungsmittel;reizt die Haut bis hin zu Ekzemen.

Triclosan – Geruchs- und Konservierungsstoff; wird sehr gut von der Haut absorbiert und kann Reizungen hervorrufen.

Formaldehyde – Konservierungsstoff; kann Allergien hervorrufen

(Aus: Kursbuch Kosmetik, Rita Stiens, 1998)

Warum sind pflanzliche Inhaltsstoffe zu bevorzugen?

Pflanzliche Inhaltsstoffe, besonders aus biologischem Anbau, werden schon seit Tausenden von Jahren von der Menschheit angewendet. In den meisten Pflanzen besteht ein Gleichgewicht vieler Stoffe in niedrigen Mengen. Viele Pflanzen sind reich an natürlichen Antioxidantien, die für die Haltbarkeit des Produktes sorgen und Alterungsprozesse der Haut verlangsamen.

Warum verwenden Hersteller nicht pflanzliche Stoffe anstelle synthetischer Stoffe?

Künstliche Inhaltsstoffe sind normalerweise um 100-1000 mal günstiger als parallele pflanzliche Inhaltsstoffe. Letztendlich liest der Kunde nicht die Inhaltsangabe (auf Englisch oder Latein) und ist hin und wieder sehr beeindruckt von der Abbildung einer frischen und gesunden Pflanze auf der Produktverpackung.

Auch Produkte mit einem Aloevera - oder Avocado-Bild sollten auf ihre Inhaltsangabe hin überprüft werden. Der pflanzliche Inhaltsstoff erscheint normalerweise an weit von der erstgenannten Zutat entfernter Stelle, da er wohl in einer sehr geringen Konzentration im Produkt enthalten sein wird. Zusatzlich haben sich viele Kunden seit ihrer Kindheit an die künstlichen Gerüche der Kosmetik- und Toilettenprodukte auf so eine Weise gewöhnt, dass Gerüche natürlicher Pflanzen hin und wieder als unangenehm wahrgenommen werden.

Ist eine Veränderung möglich?

Ja, Europa führt den Trend an, hier wurden Standards für Kosmetikprodukte mit organischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen festgelegt. Nichtsdestotrotz, gewährleisten die europäischen Standards immer noch eine Vermischung bestimmter künslicher Inhaltsstoffe in pflanzlichen Kosmetikprodukten.

Über die Hautalterung

Die ersten Veränderungen, die sich in der einer anhaltenden, ultravioletten Bestrahlung ausgesetzten Haut abspielen, ist die Bildung von Stoffen, die  freie Radikale  enthalten, was zur Peroxidation ungesättigter Fette der Zellmembranen führt. Dieses Phänomen kommt häufiger bei Hellhäutigen vor. Stoffe, die freie Radikale enthalten, erhöhen die Mutationen der DNA in den Mitochondrien der Hautzellen und führen somit zu Veränderungen von Aufbau und Funktion der Zellmembranen, der Proteine und der Fettsäuren. Die Alterung hat mit einem Rückgang der Konzentration an Anti-Oxidanten imBlut zu tun, wie Glutathion und mit einer Erhöhung sauerstofflicher Schadensmerkmale, wie die Resultate der Peraoxidation von Fetten.

Oxidation von Proteinen

Eine faltige Haut wird oft mit einem Mangel am Kollagen in Verbindung gebracht. Ein Oxidationsschaden an Proteinen kann äußerst ausschlaggebend für den Alterungsprozess der Haut sein, da oxidierte Proteine deaktiviert werden, dazu neigen, sich in Zellen anzuhäufen und zu einem Zellverfall führen können.

Glykation

Glykation ist eine Kuppelung der Glucose-Karbonyl-Gruppe an Aminosäuren. Die Schicht der Dermis und der elastischen Fasern beginnt so einen Prozess zu durchlaufen bei Leuten ab dem Alter von 35. Sonnenbestrahlung beschleunigt sehr wahrscheinlich diesen Vorgang. Antioxidanten-haltige Inhaltsstoffe können diesen Ablauf verzögern.

 

Veränderungen in der Dermis

Reguläre Konzentrationen an Zytokinen werden wahrscheinlich für die Homeostasis der Hautzellen benötigt (das Streben der Zellen, zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückzukehren). Störungen der Zytokinwerte führen zu einer Bildung von Schäden und Falten. Das Gleichgewicht der Zytokine in der Haut verändert sich mit fortschreitendem Alter. Es sieht danach aus, dass sich Hautptsächlich die Reaktion auf Interleukin-1 ändert, welches ein Zytokin ist, das in Zellen gebildet wird, die bei Allergien involviert sind.

Antioxidantenreiche Verbindungen zur Verzögerung der Hautalterung

Unter den für die Hautpflege gefragten Antioxidanten sind: Vitamin A, Beta-Karotin, Vitamin C, Vitamin E. Alle Vitamine verzögern sowohl eine Ausbreitung von Fibroplasten als auch eine Prostaglandin-Synthese. Pflanzliche Bestandteile die solche Vitamine enthalten: Weizenkeimöl, Jojobaöl, Sheabutter, Karotte, Zitrusfrüchte, Donalilale-Alge, bestimmte Schalen der Palmenfrucht u.a.

Es existieren Pflanzen, die in ihrer antioxidanten Wirkungweise ausgezeichnet sind: Rosmarin (insbesondere die darin enthaltene Rosmarin-Säure), verschiedene Oregano-Sorten, italienische Strohblume usw.

Es ist interessant zu bemerken, dass  pflanzlische Antioxidantien manchmal stärker sind als Vitamine  ( so z.B. das in trockener Zwiebel enthalteneQuercetin).

Allgemeine Empfehlungen für eine gesündere und schönere Haut

  •            Sonnenbestrahlung einschränken und Rauchen meiden.

  •            ein guter Verzehr von Proteinen, alle drei bis vier Stunden über den Tag verteilt

  •            Täglich mindestens 20 Minuten körperliche Aktivität

  •            Seifen nur eingeschränkt verwenden, ebenso synthetische Cremes und Shampoos

  •            regelmässiger Schlaf von mindestens sechs Stunden täglich

  •            Gesichtsmassage, mindestens einmal pro Woche


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